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Laktoseintoleranz

Laktoseintoleranz: Was ist das und wie geht man als Betroffener am besten damit um? Wir geben Ihnen viele Tipps und Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Nach dem Verzehr von Milch oder Joghurt ist Ihnen übel? Sie haben zum Frühstück ein leckeres Müsli gegessen und fühlen sich im Anschluss krank? Das könnte am Milchzucker liegen.

Die Symptome können ganz unterschiedlich sein. Sie reichen von leichten Blähungen bis hin zu wässrigen Durchfällen.
Obwohl in Deutschland ca. 20 % der Bevölkerung betroffen sind, vergehen oft Monate, bis Betroffene den Grund für ihre Beschwerden herausgefunden haben.

Laktoseintoleranz - Was ist das?

Milchzucker-Unverträglichkeit, Laktase-Mangelsyndrom, Laktose-Maldigestion oder Laktoseintoleranz - Begriffe für ein und dasselbe Krankheitsbild.
Menschen, die darunter leiden, können Milchzucker (Laktose) nicht oder nur unvollständig verdauen.

Vereinfacht kann man sich die Laktose wie zwei Perlen, die mit einer Schnur verbunden sind, vorstellen. Während der Verdauung wird die Verbindungsschnur mit Hilfe einer Schere zerschnitten, so dass die Perlen getrennt werden. Die einzelnen „Perlen“ können nun vom Körper aufgenommen werden.

Im Darm übernimmt das Enzym Laktase diese Scherenfunktion. Die Laktase spaltet die Laktose in die beiden Einfachzucker Glukose (Traubenzucker) und Galaktose. Menschen, die unter einer Laktoseintoleranz leiden, fehlt das Enzym Laktase oder es ist in zu geringen Mengen vorhanden. 
 
Auf Grund des Laktasemangels wird die Laktose nur unzureichend in seine Bestandteile zerlegt und gelangt schließlich ungespalten in den Dickdarm. Dort führt er zu verschiedenen unerwünschten Reaktionen. Zum einen wird die Laktose dort zu kurzkettigen Fettsäuren und blähenden Gasen wie Kohlendioxid, Methan und Wasserstoff abgebaut. Zum anderen wird durch den so genannten "osmotischen Effekt" Wasser aus den Zellen in den Dickdarm eingesogen. Die Folgen sind Blähungen und Durchfall sowie Bauchkrämpfe bis hin zum Erbrechen.

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