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Ernährungsmythen

Jeder von uns kennt Ammenmärchen zu Ernährungsthemen oder bestimmten Anlässen. Hier räumen wir mit dem ein oder anderen Mythos auf.

Erhöhen Eier wirklich den Cholesterinspiegel? Machen Festtage wirklich dick? Macht Zucker Kinder hyperaktiv und darf ich meinem Kind deshalb keine Süßigkeiten mehr geben?
Fragen, die sich jeder schon einmal gestellt hat und nie ernsthaft beantworten konnte.

Hier erläutern wir die Hintergründe dieser Ammenmärchen und klären auf.

Mythos: Eier erhöhen den Cholesterinspiegel.

 Falsch.

Eier sind sehr wertvolle Lebensmittel und enthalten bis auf Vitamin C alle Vitamine und Mineralstoffe. Ein großes Ei deckt 38% des Tagesbedarfs an Vitamin A, 20% an Vitamin E und 30% an Eisen. Darüber hinaus hat es ein sehr gutes Fettsäuremuster.

Durchschnittlich nimmt jeder Mensch zwischen 500 und 750 mg Cholesterin am Tag durch die Ernährung auf. Der Körper produziert täglich zusätzlich 600 bis 900 mg Cholesterin für die Bildung von Zellen und Nervenbahnen sowie für den Aufbau von Hormonen und Vitamin D.

Ein Ei enthält durchschnittlich 200 bis 300 mg Cholesterin.
Nahrungscholesterin hat nur einen sehr geringen Einfluss auf den Cholesterinwert im Blut, da Aufnahme, Verstoffwechslung und Ausscheidung sehr genau vom Körper reguliert werden. Erhöht oder verringert sich die Cholesterinzufuhr um 100 mg, so verändert sich der Cholesterinspiegel im Blut um nur 2 mg/ dL Blut.

Das Cholesterin aus Eiern hat zum einen wegen des Regulationsmechanismus des Körpers wenig Einfluss auf den Cholesterinspiegel im Blut und zum anderen, weil das Lecithin im Ei das Cholesterin bindet, und es so unverdaut wieder ausgeschieden wird.

Daher hat bei gesunden Menschen ein Ei am Tag keinen Einfluss auf den Blutcholesterinspiegel.
 

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