Filet Mignon Medium selten serviert auf einem Holzteller mit gebackenen Kartoffeln

Thonon-Diät: Geht der neue Abnehmtrend zu weit?

Beim Abnehmen ist oft keine Zeit für langwierige Methoden, weil die Kilos zu einem bestimmten Termin purzeln sollen. Satte 10 Kilo in 14 Tagen verlieren: Das verspricht die Thonon-Diät. Wer sich konsequent an das strenge Low-Carb-Ernährungsprogramm hält, kann hiermit angeblich in kürzester Zeit Erfolge messen. Doch kann eine solche „Wunder-Diät“ überhaupt funktionieren und ist das noch gesund? Was hinter dem Abnehmtrend steckt und was es dabei zu beachten gibt, erfahren Sie in unserem Beitrag.

Wie funktioniert die Thonon-Diät?

Wer sich für die Thonon-Diät entscheidet, braucht vor allem eins: Disziplin. Denn ab dem ersten Tag müssen Sie für die nächsten zwei Wochen auf einiges verzichten. Die Thonon-Diät wurde zuerst im französischen Kurort Thonon-les-Bains durchgeführt – unter ärztlicher Aufsicht. Die streng proteinreiche und kohlenhydratarme Ernährung ist für den Körper eine große Herausforderung und nicht zu unterschätzen. Die Kalorienzufuhr ist mit 600 bis maximal 800 Kalorien täglich sehr gering – das entspricht weniger als der Hälfte des täglichen Kalorienbedarfs eines durchschnittlichen Erwachsenen. Die Thonon-Diät zählt damit zu den sogenannten Crash-Diäten und zielt darauf ab in kurzer Zeit möglichst viel Gewicht zu verlieren. Das Programm ist dabei auf maximal zwei Wochen angelegt, die nicht überschritten werden sollten. Ganz ungefährlich ist diese drastische Maßnahme nämlich nicht. Daher ist es ratsam, sich vor Beginn der Diät von einem Arzt untersuchen und beraten zu lassen. Für Menschen mit Vorerkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem ist von dieser Diät dringend abzuraten. Nach den zwei Wochen des Verzichts, wird mit einer Stabilisierungsphase, in der die Kalorienzufuhr langsam erhöht wird, eine abrupte Gewichtszunahme verhindert und dem Jojo-Effekt entgegengewirkt., Damit eine Diät grundsätzlich jedoch von langfristigem Erfolg gekrönt ist, ist eine Anpassung der Ernährung und des Lebensstils auch nach Beendigung der Diät unerlässlich.

Das dürfen Sie essen: Der Thonon-Diät-Ernährungsplan

Ähnlich wie bei einer ketogenen Diät , stehen auch bei Thonon vornehmlich gute Fette und Proteine auf dem Speiseplan. Kohlenhydrate aus Brot, Nudeln, Kartoffeln und Co. sowie Zucker sind ebenso wie Snacks und süße Getränke nicht vorgesehen bzw. werden auf ein Minimum reduziert. Erst in der Stabilisierungsphase sind auch wieder ab und zu komplexe Kohlenhydrate wie eine Scheibe Vollkornbrot erlaubt. Die ersten zwei Wochen heißt es allerdings: durchhalten und auf Kohlenhydrate verzichten.

Spinatrührei

Frühstück

Der Morgen startet mit einem Rührei, dazu ein ungesüßter Kaffee, Kräutertee oder grüner Tee.

Steak mit Salat

Mittagessen

Mittags gibt es hochwertige Eiweiße z. B. aus Fleisch oder Fisch mit einer Gemüsebeilage. Das kann zum Beispiel ein Steak mit Salat sein oder zwei gekochte Eier mit Blattspinat. Als Alternative zu Salz und Pfeffer können Sie Gewürze und verschiedene Kräuter verwenden. Zugegebenermaßen kein Gericht zum Sattessen, aber der Körper hat zumindest genug Energie für die nächsten Stunden.

Wie wäre es denn mit unseren Mini Rumpsteaks mit einem kleinen Salat dazu.

Kabeljau auf Julienne Gemüse

Abendbrot

Das Abendessen fällt etwas spartanisch aus: Ein Magerer Fisch wie unser Kabelaju auf Julienne-Gemüse mit köstlichem Olivenöl und etwas Zitronensaft.

 

Schönes junges Paar benutzt ein digitales Tablet und lächelt beim Kochen in der Küche zu Hause

Die Stabilisierungsphase 

Damit es nach den zwei Wochen des Verzichts nicht direkt wieder zur Gewichtszunahme kommt, sind die folgenden Wochen zur Stabilisierung vorgesehen. In dieser Zeit dürfen zwischen 1200 und 1500 Kalorien aufgenommen werden. Weniger sollte es aus ernährungswissenschaftlicher Sicht auch für Erwachsene nicht sein. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, eine Kalorienzufuhr von 1200 kcal pro Tag nicht zu unterschreiten.

 

Jetzt mal ehrlich: Funktioniert die Thonon-Diät wirklich?

Für kurzfristige Abnehm-Erfolge ist die Thonon-Diät bekannt – die Frage ist nur zu welchem Preis. Bis zu zehn Kilo in zwei Wochen mögen bei konsequenter Durchführung und je nach Ausgangsgewicht zwar machbar sein, langfristig ist der Jojo-Effekt jedoch vorprogrammiert. Wie bei jeder Crash-Diät purzeln auch bei Thonon in kurzer Zeit nicht nur die Pfunde, sondern dem Körper werden vor allem wichtige Nährstoffe und Energie, die er zum Funktionserhalt benötigt, entzogen. Das führt eher dazu, dass der Körper auf Sparflamme schaltet, als dass er seine sorgsam gehüteten Fettreserven aufgibt. Stattdessen lernt er, mit diesem Notstand umzugehen und legt, sobald sich die Ernährung wieder normalisiert hat, höchstwahrscheinlich neue Fettreserven an, um gegen den nächsten Nahrungsentzug gewappnet zu sein. Der anfangs erzielte Gewichtsverlust ist damit also höchstwahrscheinlich schnell hinfällig.

 

Wie gesund ist die Radikaldiät?

Kurz gesagt: Gar nicht.

Mit der Thonon-Diät tun Sie sowohl Ihrem Körper als auch Ihrer Psyche nichts Gutes. Denn der ständige Hunger zeigt nicht nur, dass Ihrem Körper wertvolle Nährstoffe fehlen, sondern ist auch eine seelische Belastung. Nicht ohne Grund sollte man die Diät maximal zwei Wochen durchführen. Führt man diese Diät länger fort, kann es gefährlich werden, dem Körper so wenige Kalorien zuzuführen und sich so einseitig zu ernähren. Wer sich dennoch für die Radikaldiät entscheidet, sollte sich vorher unbedingt von einem Arzt untersuchen und beraten lassen, denn im schlimmsten Fall drohen Nebenwirkungen wie Magen-Darm- oder Kreislauf-Beschwerden. Auch an ein begleitendes Sportprogramm ist bei der Thonon-Diät nicht zu denken, denn aufgrund der geringen Nahrungsaufnahme fehlten Ihnen dazu die nötige Energie, ebenso wie wichtige Mineralien und Vitamine. Gesünder ist es also, die Ernährung dauerhaft umzustellen, auf nahrhafte Alternativen zu setzen und sich ausreichend zu bewegen. So vermeiden Sie unerwünschte Jojo-Effekte, fühlen sich insgesamt fitter und leben gesünder.

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