Blitz-Frozen Joghurt – der schnelle Eisgenuss für Ihren Sommertag zu Hause

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Fast zu schön, um wahr zu sein. Ein warmer Sommertag, Sie sitzen gemütlich im Garten, haben in der Hand ein gutes Buch und schlecken dabei genüsslich ein Eis. Ganz ohne schlechtes Gewissen. Denn Ihr Eis besteht aus nicht mehr als eisigen Früchten und cremigem Joghurt. Die Rede ist von Frozen Joghurt. Aber Vorsicht: Nicht jeder Frozen Joghurt ist ein Figurschoner.

Worauf es bei einer gesunden Variante ankommt und wie Sie die eisige Köstlichkeit schnell und einfach zu Hause herstellen, verraten wir Ihnen hier. 

Diese Zutaten sind Pflicht!

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Waren Sie schon einmal in einer Frozen Joghurt-Bar? Ähnlich wie ein Sandwichimbiss - nur eben für den süßen Zahn. Im Mittelpunkt Ihres Bechers thront eine erfrischend süße Joghurtcreme. Und nun liegt es an Ihnen: Aus einer Vielzahl an Toppings und Soßen kreieren Sie Ihren persönlichen Frozen Joghurt-Becher. Zugegebenermaßen fällt es schwer, bei einem Angebot aus Cookies, Smarties, Schokostreuseln, Caramel- und Schokosoße nur bei Erdbeeren und Walnüssen zu bleiben. Und schon schlägt diese vermeintlich gesündere Eisvariante mehr auf Ihr Kalorienkonto als zwei Kugeln Eis mit Sahne. Wie geht es also figurschonend?
 

1. Die Wahl des richtigen Joghurts

Zu allererst steht der Griff zum richtigen Joghurt. Mit einer fettarmen Variante tun Sie sich am Ende keinen Gefallen. Das Eis wird weder cremig, noch hat es eine angenehme Säure. Am Ende müssen Sie eine Menge Zucker einarbeiten, damit dieses Eis Sie glücklich macht. Da loben wir doch den Griechischen Joghurt mit einem Fettgehalt von 10 %. Und bei der kleinen Portion, die Sie für ein Eis benötigen, ist der Fettgehalt völlig in Ordnung.

Hier ein kleiner Blick aufs Nährwertkonto:

Übrigens: Veganer Joghurt auf Basis von Kokosnuss ist ebenfalls köstlich und passt ganz besonders gut zu Mango.

2. Aromatische und erntefrische Früchte

Sie haben keine Eismaschine? Dann brauchen Sie für Ihren Blitz-Frozen Joghurt geeiste Früchte. Besonders eignen sich Himbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Mango oder eine Beerenmischung. An dieser Stelle kommen Sie ohne gute Qualität nicht weit. Denn nur durch eine reife und aromatische Frucht ist die Geschmacksexplosion garantiert. Zuletzt hat das den Vorteil, dass Sie kaum Zucker zusetzen müssen. Denn eine vollreife Frucht enthält genug Süße.

Sie sind kein Fruchteis-Fan und greifen in der Eisdiele immer zu Schoko- oder Nusseis? Dann gibt es auch hier eine Lösung. Frieren Sie einfach Bananenscheiben über Nacht ein. Zusammen mit Joghurt und Backkakao bzw. gemahlenen Nüssen und Nussmus kommen Sie voll auf Ihre Kosten. Und natürlich hat auch diese Köstlichkeit einen Namen: Nicecream! Ein tolles Basis-Rezept finden Sie in unserer Rezeptwelt.

Auch hier ein kleiner Nährwertvergleich. Da alle Früchte kaum Fett und Eiweiß enthalten, werfen wir nur einen Blick auf den Zuckergehalt und die Kalorien:

Das richtige Süßungsmittel

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Genau wie bei den Zutaten zuvor haben Sie auch beim Zucker die Qual der Wahl. Sie sollten jedoch auf ein Süßungsmittel in flüssiger Form setzen. Feste Zucker würden sich nicht richtig lösen. Besonders gut eignen sich Honig, Ahornsirup, Reissirup und Dicksäfte aus Agave oder Früchten wie  Birnen oder Äpfeln. Sie unterscheiden sich zum einen durch ihren charakteristischen Geschmack, so ist Ahornsirup leicht herb, während Reissirup etwas karamellig schmeckt. Neben dem Geschmack ist die Zusammensetzung aus den verschiedensten Zuckerbausteinen ein wesentlicher Unterschied: Während Agavendicksaft z.B. nur aus einem Fruktose- und einem Glukosemolekül besteht, weist Honig eine Anzahl an über 85 Zuckerarten auf, wie Fruktose, Glucose, Saccharose, Maltose und weitere Mehrfachzucker. Der Fruktosegehalt spielt insbesondere für Diabetiker und Betroffene einer Fruktosemalabsorption eine besondere Rolle. 

Einen Überblick über den Fruktosegehalt, die Süßkraft und die Kalorien geben wir Ihnen hier:

 

Mehr erfahren Sie übrigens in unserem Blogtext „Zuckersüß ohne Gewichtsfalle? Alternative Süßungsmittel im Check“.

3. Das Topping

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Zu guter Letzt können Sie Ihrem Frozen Joghurt noch eine Krönung verleihen. Sie mögen es crunchy? Dann machen sich gemahlene Nüsse oder Kakaonibs als Topping besonders gut. Besonders lecker ist übrigens eine Granola – eine geröstete Haferflocken-Nuss-Mischung.

Sie wollen noch mehr Frische? Dann sind Minze, Zitronenmelisse oder der Schalenabrieb von einer Orange oder Limette genau das Richtige.

Ihnen fehlt noch eine Soße? Dann pürieren Sie einfach ein paar Früchte wie Himbeeren oder Erdbeeren und fügen Sie eine Messerspitze Puderzucker hinzu. Aber auch ein Esslöffel Mandelmuss schmeckt köstlich.
Sie mögen das Besondere? Wie wäre es dann mit einer Prise Muskatnuss, Kardamom, Zimt oder Tonkabohne? Die Möglichkeiten sind einfach endlos – endlos lecker!

Und so geht’s

Die Zubereitung ist keine Zauberei, sondern so einfach wie genial.
Was Sie brauchen? Einen Mixer. Alternativ tut es auch ein guter Pürierstab. Geben Sie den Joghurt, die Früchte und das Süßungsmittel Ihrer Wahl in den Behälter und zerkleinern Sie alle Zutaten auf höchster Stufe. Nach etwa einer Minute entsteht nach und nach eine homogene Masse. Sollte das Eis noch zu fest sein, geben Sie noch etwas Joghurt hinzu und durchmischen Sie die Zutaten mit einem Löffel. Sobald eine cremige gleichmäßige Konsistenz entsteht, ist das Werk vollbracht. Nun muss es allerdings schnell gehen, denn das Eis schmilz schneller, als Sie gucken können. Geben Sie die Masse in eine Spritztülle und füllen Sie das Eis kreisförmig in einen Becher oder in eine Schüssel. Jetzt fehlt nur noch das Topping Ihrer Wahl und Ihr Blitz-Frozen Joghurt ist bereit für den unbeschwerten Genuss.

Unser Rezept für zweierlei Blitz-Frozen Joghurt


Haben wir Sie neugierig gemacht und Sie können den nächsten Sommertag kaum noch erwarten? Dann haben wir hier eine tolle Rezeptidee. 

Datum

12.06.2020