Schokolade am Valentinstag

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Faktencheck: Wer hat den Valentinstag erfunden?

Das Gerücht, der Valentinstag sei eine Erfindung der Blumenhändler und Süßigkeitenhersteller, hält sich hartnäckig. Historiker wissen allerdings: Schon im Frankreich des 14. Jahrhunderts existierten ähnliche Bräuche. Über England und Amerika gelangten diese im Laufe der Jahrhunderte erst in den 1950er Jahren nach Deutschland. Namenspatron für den Valentinstag soll der Heilige Valentinus von Terni sein, ein Bischof im römischen Reich des dritten Jahrhunderts.

Der Valentinstag in Zeiten der Pandemie

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Ein Valentinstag unter unromantischen Vorzeichen: Maskenpflicht, Sicherheitsabstand und Kontaktbeschränkungen passen so gar nicht zum Tag der Verliebten. Doch mit etwas Kreativität und Optimismus kriegen wir das hin. Denn am 14. Februar geht es schließlich um die Zweisamkeit und dagegen ist auch in diesem Jahr nichts einzuwenden.
 


Wie wäre es zum Beispiel mit etwas frischer Luft? Ein Ausflug ins Grüne stärkt das Immunsystem und belebt die Gefühle. Das Candlelight-Dinner im Lieblingsrestaurant findet dieses Jahr eben zuhause statt und anstelle eines Besuchs im Wellnesshotel empfiehlt sich ein Entspannungsbad in der heimischen Badewanne gefolgt von einem romantischen Filmabend auf der Couch.
 

Kleine Schokokunde für Verliebte

Ob Pralinen, Herzchen oder edle Tafeln: Schokolade gehört genauso zum Valentinstag wie Blumen und Herzklopfen. Wie wäre es zum Beispiel mit schokolierten Cranberries oder schokolierten Kirschen. Denn eine süßlich zarte Verführung passt bestens zur Stimmung und sorgt nicht nur für kulinarische Hochgefühle.

So wird Schokolade hergestellt

Die Herstellung von guter Schokolade ist eine Kunst für sich. Die wichtigste Zutat ist der Kakao, der aus den Früchten der tropischen Kakaopflanze gewonnen wird. Nach der Ernte, Fermentation und Trocknung der Kakaobohnen werden diese geröstet und zermahlen. Die so gewonnene Kakaomasse besteht dann je zur Hälfte aus Kakaotrockenmasse und Wasser sowie aus sogenannter Kakaobutter, dem Fett der Kakaobohne. Diese Masse wird nun erhitzt, weiterverarbeitet und zum Beispiel mit Zucker oder Milch zu Schokolade veredelt.

Echte Chocolatiers unterscheiden mindestens vier verschiedene Schokoladenarten:

Milchschokolade


Schokolade, die mit Milch beziehungsweise Milchpulver zubereitet wird: Die Schokoladensorte, die zumeist Kinder lieben. Sie schmeckt besonders süß und cremig. Auch Schokoweihnachtsmänner und -osterhasen werden in der Regel aus Milchschokolade gefertigt.

Bitterschokolade

Bitterschokolade enthält besonders viel Kakao und dafür weniger oder gar keine Milch sowie weniger Zucker. Je nach Kakaoanteil schmeckt sie zartbitter, feinherb oder auch besonders bitter und ist dann eher etwas für Feinschmecker als für Kinder.

Weiße Schokolade


Strenggenommen ist weiße Schokolade gar keine Schokolade. Denn sie enthält keinen Kakao, sondern nur Kakaobutter. Zusammen mit Zucker, Milch und Aromaten wie Vanille erhält sie ihre helle Farbe und einen süßen Geschmack.

Kuvertüre


Bei Kuvertüre  handelt es sich um Schokolade, mit der Kuchen, Pralinen und andere Süßwaren überzogen werden. Sie hat meist einen besonders hohen Fettanteil, damit sie sich gut schmelzen lässt.
 

Ist Schokolade gesund?

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Schokolade zählt zu Süßigkeiten und das bedeutet: Genuss nur in Maßen! Trotzdem heißt es immer wieder, Schokolade habe positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Was sagt die Wissenschaft dazu?

Tatsächlich konnten Forscher einen Zusammenhang zwischen dem Genuss von Schokolade und einer geringeren Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen feststellen. In der Kakaomasse enthaltene sekundäre Pflanzenstoffe, sogenannte Flavanole haben einen positiven Einfluss auf die Elastizität der Gefäße und helfen somit, Krankheiten wie Bluthochdruck oder einem Herzinfarkt vorzubeugen.

Das Problem an der Sache mit der gesunden Schokolade: Für die beobachtete Wirkung müsste man täglich mindestens eine ganze Tafel essen. Und neben den Flavanolen, wertvollen Ballaststoffen, Eisen und Magnesium enthält Schokolade viel Zucker und Fett. Wer in solchen Mengen Schokolade isst, nimmt zu und erhöht damit eher sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In kleinen Mengen kann Schokolade aber ihren Beitrag zu einer vielseitigen, gesunden Ernährung leisten, der auch der Seele gut tut - gerade in trauter Zweisamkeit am Valentinstag!
 

Schoko-Glück zu zweit

Sie wollen der Pandemie ein Schnippchen schlagen und den Valentinstag in vollen Zügen genießen? Dann planen Sie ein Candlelight-Dinner mit Ihrer oder Ihrem Liebsten. Schmeißen Sie sich in Schale und treffen Sie sich nach einem ausgiebigen Frühjahrsspaziergang zum Rendezvous am heimischen Esstisch.

Die Idee: Machen Sie die süße Verführung zum kulinarischen Thema des Abends. Denn Schokolade schmeckt nicht nur in Form von Pralinen oder Tafeln, sondern auch in herzhafter Kombination.

Mit unserem Rezept für Gefüllte Tortelli mit Rumpsteaks, Tomaten und Spargel wird der Hauptgang garantiert zum unvergesslichen Valentinserlebnis. Zum Nachtisch empfehlen wir die bofrost*Glücksmomente Quark-Schoko und wer schon zum Kaffee am Nachmittag Lust hat auf etwas Süßes: Unser Rezept für Churros-Glück mal Drei ist ein Garant für schoko-süße Glücksmomente zu zweit.

Wir wünschen Ihnen einen genussvollen Valentinstag!
 

Datum

10.02.2021