#WirBleibenZuHause – Wir bleiben gesund!

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Die Corona-Krise verlangt uns einiges ab. Zusammenhalt und Solidarität in Zeiten von Covid-19 heißt: Zuhause bleiben, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Doch wie bleiben wir trotz Selbstisolation gesund und fit?

Bleiben Sie in Bewegung

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Fitnessstudios und Sportvereine sind derzeit geschlossen. Doch das ist kein Grund zum Bewegungsmuffel zu werden. Jetzt gilt mehr denn je: Bewegung ist der Schlüssel zu physischer und psychischer Gesundheit. Bleiben Sie deshalb auch zuhause in Bewegung.

 

Planen Sie Ihr tägliches Corona-Workout. Auch im Moment ist gegen eine Joggingrunde im Freien oder einen Spaziergang mit ausreichendem Sicherheitsabstand zu anderen Passanten nichts einzuwenden.

 

Oder wie wäre es mit etwas Indoor-Sport? Öffnen Sie die Fenster und legen Sie los. Allein mit dem eigenen Körpergewicht lassen sich so gut wie alle Körperregionen trainieren. Kniebeugen, Liegestütze und Sit-ups sind bekannt. Es gibt aber noch viele andere Übungen, die sich auch ohne Sportgeräte durchführen lassen.

 

Bei allen Übungen kommt es auf die richtige Durchführung an! Informieren Sie sich im Vorfeld darüber, was es zu beachten gibt, dann ist der Erfolg garantiert.

 

Also: Runter vom Sofa – und das so oft wie möglich. Es lohnt sich, auch wenn Sie nur etwas Hausarbeit erledigen oder durch die Wohnung spazieren. Jede Bewegung zählt!

Planen Sie regelmäßige Mahlzeiten

Auch kulinarisch sollten Sie Ihre Gewohnheiten nicht über Bord werfen. Regelmäßige Mahlzeiten helfen, Ihren Alltag zu strukturieren und sich ausgewogen zu ernähren. Das stärkt Ihr Immunsystem und hebt die Stimmung.

 

· Feste Essenszeiten geben Ihrem Tag Struktur. Sie bieten Ihnen die Gelegenheit, mit Ihrem Partner, Mitbewohnern oder Ihrer Familie bewusst zusammenzukommen.

 

· Nehmen Sie die traditionellen drei Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) ein oder genießen Sie zusätzlich ein bis zwei kleine Zwischenmahlzeiten: Wichtig ist, dass sie regelmäßig, ausgewogen und nicht zu viel essen.

 

· In der Nacht erreichen die Aktivitäten der Verdauungsorgane und des Stoffwechsels ihr Minimum. Ein zeitlicher Abstand zwischen dem Abendessen und dem Zubettgehen bereitet Ihren Organismus auf die nächtliche Ruhephase vor.

Womöglich haben Sie sich bestens mit Vorräten ausgestattet. Kühl- und Gefrierschrank sind prall gefüllt. Das ist super, trotzdem sollten Sie nicht ständig naschen. Besser als Süßigkeiten, Fastfood und Gebäck sind ausgewogene Mahlzeiten und etwas Zwischenverpflegung: Z.B. ein Apfel, Rohkoststicks mit Kräuterquark, oder ein klassisches Pausenbrot?

 

Falls Sie schon lange nicht mehr die Ruhe zum Kochen gefunden haben, ist jetzt Ihre Zeit gekommen. Kochen Sie mit allen Sinnen und genießen Sie frisch und ausgewogen. Das entspannt und gibt Ihnen Kraft in schweren Zeiten. Stöbern Sie in Ihrem Lieblingskochbuch oder entdecken Sie die bofrost*Rezeptwelt.

 

Trinken Sie ausreichend

Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich! Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 30 bis 40 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht. Bei einem Körpergewicht von 75 kg entspricht das 2,25 bis 3 Litern am Tag.

 

Auch was Sie trinken ist wichtig: Gesüßte Limonaden sind nicht zu empfehlen – Wasser, Tee und leichte Saftschorlen (Verhältnis 1 zu 3) bringen Sie optimal durch den Tag. Weiterführende Informationen finden Sie in unserem Artikel Wasser – das vielfältige Lebenselixier.

 

Genießen Sie die Sonne

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Frische Luft und Sonnenlicht sind unerlässlich für Ihr physisches und psychisches Wohlbefinden.

 

Eine mögliche Folge von zu wenig Sonnenlicht ist ein Vitamin-D Mangel und damit ein geschwächtes Immunsystem. 80 bis 90 Prozent des notwendigen Vitamin D wird vom Körper aus Sonnenlicht gewonnen. Die hierfür notwendige UVB-Strahlung wird vom Fensterglas in Ihrer Wohnung vollständig absorbiert. Nachdem die Vitamin D-Speicher des Körpers über den Winter sowieso schon weitgehend geleert sind, ist es jetzt besonders wichtig, täglich 15 bis 20 Minuten an der Sonne zu verbringen. Gehen Sie täglich spazieren oder sonnen Sie sich am offenen Fenster.

 

Über den Hormonkreislauf kann ein Lichtmangel außerdem Ihr seelisches Befinden beeinflussen. Lichtmangel ist zum Beispiel einer der Gründe für die berühmte Winterdepression. Sonnenlicht fällt ins Auge und regt hier die Ausschüttung von Serotonin – dem sogenannten Glückshormon - an. Denken Sie an Ihre tägliche Dosis Tageslicht!

Schnuppern Sie frische Luft und schalten den Newsticker aus

Lüften Sie regelmäßig. Machen Sie es sich im Garten oder auf dem Balkon bequem. Wenn Sie den nötigen Sicherheitsabstand waren, gibt es nichts Wohltuenderes als einen Spaziergang im Wald oder Park. Frische Luft und eine grüne Umgebung sind gut für Körper und Seele und helfen Stress abzubauen.

 

Beschäftigen Sie sich nicht ausschließlich mit der Corona-Krise und deren Folgen. Schalten Sie den Corona-Newsticker zwischendurch aus und verbringen Sie nicht zu viel Zeit in den sozialen Medien. Hier erhöht sich der durch die Krise ausgelöste Stress. Informieren Sie sich stattdessen gezielt und geben Sie auch anderen Themen und Aktivitäten den notwendigen Raum. Schenken Sie Ihre Aufmerksamkeit Ihrer Familie, schauen Sie Filme anstatt Corona-News, hören Sie Musik oder lesen ein gutes Buch.

Begeben Sie sich in (digitale) Gesellschaft

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Der Mensch ist ein soziales Wesen und das soziale Leben wird durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie deutlich eingeschränkt. Obwohl es vielleicht manchmal anders zu sein scheint: Sie sind nicht allein mit Ihrem Schicksal. Die Verbindung zu Ihren Liebsten bleibt bestehen.

 

Zum Glück war es nie zuvor in der Geschichte der Menschheit so einfach, zusammen zu sein, ohne sich zu treffen. Smartphone und Computer machen es möglich: Videotelefonie, Chatten und Kommunikation so viel Sie wollen. Bedienen Sie sich nach Herzenslust aus dem Werkzeugkasten moderner Telekommunikation. Die Nähe zu Freunden und Verwandten zu spüren ist wichtig.

Bleiben Sie gesund!

Datum

07.04.2020