Das beste Pausenbrot der Welt?

Tipps für die gesunde Schulpause

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Zu einem erfolgreichen Schultag gehört auch eine gesunde Verpflegung. Denn jeder Schultag verlangt von Ihren Kindern Höchstleistungen. Mit einer vollwertigen Zwischenmahlzeit lassen sich Konzentrationsschwierigkeiten und Energielosigkeit vorbeugen.

Bunte Brote: gut für die grauen Zellen

Graubrot, bestrichen mit Butter, belegt mit Käse und als gedoppelte Hälfte in der Pausenbox verstaut. Die meisten Mamas und Papas erinnern sich noch an die typische Verpflegung ihrer Schulzeit. Oft eine willkommene Stärkung, manchmal viel zu trocken und eintönig: Das Pausenbrot kann für Eltern eine echte Herausforderung sein. Denn wie gelingt das perfekte Pausenbrot, das Kindern schmeckt und auch noch gesund ist?

Ein perfektes Pausenbrot versorgt Schulkinder mit wichtigen Nährstoffen. Durch den Verzehr in der Schulpause steigt der Blutzuckerspiegel an, so dass der Körper und vor allem das Gehirn optimal mit Energie versorgt werden. Das optimale Pausenbrot ist Teilstück einer ausgewogenen Ernährung. Das heißt, es sollte die Versorgungslücke zwischen Frühstück und Mittagessen perfekt schließen und die drei Hauptmahlzeiten möglichst gut ergänzen.

Frühstückt Ihr Kind viel und reichhaltig, benötigt es einen kleineren Pausensnack als ein Kind, das kaum oder gar nicht frühstückt. Auch was auf das Brot kommt, stimmen Sie am besten auf die übrigen Mahlzeiten ab, sodass insgesamt eine ausgewogene Ernährung entsteht.

Übrigens frühstücken laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts 88 Prozent der 3- bis 6-jährigen Kinder täglich zuhause. Ein guter Schnitt. Bei den 14- bis 17-Jährigen sind es aber nur noch 53 Prozent. Je älter das Kind, desto seltener wird zuhause gefrühstückt. Die Verpflegung in der Schule wird mit steigendem Alter also noch wichtiger.
 

Wie schmiert man das perfekte Pausenbrot?

Ein gesundes Pausenbrot für Ihre Kinder ist keine Wissenschaft. Auch mit einfachen Handgriffen und ganz spontan lassen sich Brote schmieren, die auch ernährungswissenschaftlichen Kriterien für eine gesunde Ernährung standhalten. Indem Sie einige grundlegende Tipps berücksichtigen, wird das Pausenbrot für Ihre Kinder zum beliebten und gesunden Powersnack.

Vollkorn- statt Weißbrot: Vollkornsorten sind wesentlich nährstoffreicher als Brote aus Weißmehl. Für Vollkornmehl wird das ganze Korn, nicht bloß der innere Bestandteil genutzt. So bleiben wertvolle Nährstoffe und Ballaststoffe erhalten.

Ein Brot aus Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel wesentlich langsamer und gleichmäßiger ansteigen. Im Gegensatz zum Weißbrot, dessen Verzehr zu einem schnellen, extremen Anstieg und anschließendem abrupten Abfall des Blutzuckerspiegels führt, liefert Vollkornbrot die Energie länger und nachhaltiger. Durch die enthaltenen Ballaststoffe hält Vollkornbrot außerdem länger satt. Heißhungerattacken vor dem Mittagessen bleiben aus
 

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Gesunde Vielfalt und Abwechslung: Kinder mögen nicht jeden Tag den gleichen Belag auf ihrem Pausenbrot. Schmieren Sie vielfältig und abwechslungsreich. Dünn bestrichen mit Butter, Margarine, Frischkäse oder Quark, belegt mit fettarmer Wurst oder Käse, garniert mit Tomaten, Salat oder Paprika. Werden Sie kreativ und belegen Sie das Pausenbrot je nachdem, was Ihre Kinder mögen und die Gemüsesaison und Ihre Vorräte zu bieten haben.

Beziehen Sie Ihre Kinder mit in die Zubereitung ein. So lernen sie die Vielfalt der Zutaten und die Prinzipien ausgewogener Ernährung spielerisch kennen. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über ihre Pausenbrotwünsche oder gehen Sie gemeinsam einkaufen.
 

Gemüse und Obst: Mit buntem Gemüse und frischem Obst peppen Sie auch das langweiligste Pausenbrot auf. Paprikawürfel, Radieschenscheiben oder Apfelschnitze bringen Farbe auf das Brot und enthalten wertvolle Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und Antioxidantien. Salat, Gemüse und Obst enthalten zudem besonders viel Wasser. Hiermit bleibt das Pausenbrot garantiert viele Stunden saftig und trocknet nicht aus. Das überzeugt selbst den größten Obst- und Gemüsemuffel.

Getränke: Im Trubel des Schulalltags vergessen Kinder oftmals genug zu trinken. Heranwachsende benötigen aufgrund eines höheren Wasseranteils im Körper verhältnismäßig mehr Flüssigkeit als Erwachsene. Rund einen Liter pro Tag sollten sie zu sich nehmen.

Kinder sind außerdem besonders anfällig für die Folgen eines Flüssigkeitsmangels: Kopfschmerzen, Schwindel oder Müdigkeit sind keine Seltenheit, wenn vor lauter Lernen, Schulsport und Pausentrubel zu wenig getrunken wird. Geben Sie Ihren Kindern zum Pausenbrot unbedingt etwas zu trinken mit. Empfehlenswert sind Leitungswasser, Mineralwasser, ungesüßte Tees und selbst gemischte Fruchtschorlen oder Smoothies im Verhältnis 1 (Saft) zu 3 (Wasser).
 

Noch mehr Vielfalt in der Brotdose: Legen Sie jeden Tag etwas Obst, Gemüse oder Nüsse mit in die Pausenbox. Das sorgt für einen tollen Überraschungseffekt und noch mehr Nährstoffvielfalt.

Kinder lieben fantasievoll geschnittenes Obst und Gemüse. Rohkoststicks, Radieschenmäuse oder kronenförmig geschnittene Zauberäpfel machen Kindern Lust auf eine gesunde Schulpause. Je mund- und kindgerechter die vitaminreichen Snacks mit in die Dose gelegt werden, desto seltener werden sie Ihre Kinder wieder mit nach Hause bringen.

Die Verpackung macht’s

Zwischen Zubereitung und Schulpause vergehen einige Stunden. In diesen Stunden wird das Pausenbrot oft nicht allzu schonend transportiert. Zerdrückte und vertrocknete Pausenbrote mag niemand. Dank einer schützenden Pausenbox sieht das liebevoll zubereitete Brot auch in der Pause noch zum Anbeißen aus.

Empfehlenswert sind vor allem lebensmittelechte Dosen aus Kunststoff  oder Metall. Die sind stoßfest, luftdicht und halten Schmutz ab. Legen Sie eine Serviette mit in die Box, um die kondensierende Feuchtigkeit aufzufangen. So bleibt das Pausenbrot besonders frisch und die Pause wird zum Hochgenuss. Auch bei der Verpackung gilt übrigens: Sie sollte ihrem Kind gefallen und schon beim Einpacken die Vorfreude auf das Pausenbrot wecken. Gegen Aufkleber, Superhelden und Lieblingscomicfiguren auf einer Pausenbox ist also nichts einzuwenden.
 

Datum

28.08.2018