Plätzchen anders interpretiert

Plätzchen mal anders:
Diese Keksvariationen haben es in sich

Vorweihnachtszeit ist Plätzchenzeit! Egal ob allein oder in Gesellschaft gebacken, leckere Plätzchen gehören zur Winterzeit einfach dazu. Über süße Klassiker wie Vanillekipferl oder Butterplätzchen hinaus gibt es jedoch eine große Vielfalt an Plätzchenvariationen: Warum sich also nicht mal an herzhaften Keksen versuchen oder vegane Plätzchen backen? Hier gibt es leckere Rezepte, Inspirationen und mehr rund um das Keksvergnügen.

 

Klassisch süß, herzhaft oder vegan – die besten Keksrezepte

So vielfältig wie die Plätzchenwelt sind auch Geschmäcker und Ernährungsweisen. Klassisch süß, herzhaft oder vegan: Keks ist nicht gleich Keks. Während beim Backen veganer Plätzchen die Zutatenliste entscheidend ist, unterscheiden sich bei herzhaftem Mini-Gebäck Haltbarkeit und Lagerung. Wir teilen die besten Keksrezepte für alle Vorlieben und geben Tipps zu Zubereitung und Aufbewahrung.

Herzhafte Plätzchen backen – Rezeptidee für Käseplätzchen Was zunächst gewöhnungsbedürftig klingt, ist besonders für Liebhaber deftiger Snacks ein Genuss: herzhafte Plätzchen! Käseplätzchen stillen nicht nur den kleinen Hunger zwischendurch, sondern sind auch als Beilage für winterliche Suppen, wie etwa die grüne Erbsenschaumsuppe von bofrost* der leckere Salate, wie unser schmackhafter Bohnensalat mit knusprigem Speck geeignet.

 

Für die Käseplätzchen brauchen Sie:

  • 125 g kalte Butter
  • 250 g Mehl
  • 50 g Parmesan
  • 1 Ei, 1 Eigelb
  • 1 TL Salz
  • Paprikapulver
  • Pfeffer

 

So geht’s:

  1. Parmesan reiben
  2. Mehl mit Ei, Butter, 30 g Parmesan, Salz, Pfeffer und Paprikapulver zu glatter Teigkugel vermischen
  3. Teig für zwei Stunden kaltstellen, restlichen Parmesan zum Bestreuen beiseitestellen
  4. Ofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, Teig nochmals gut durchkneten und ausrollen
  5. Plätzchen ausstechen und auf mit Backpapier ausgelegtem Backblech platzieren
  6. Eigelb verquirlen und auf Plätzchen streichen.
  7. Mit Parmesan oder anderen herzhaften Zutaten nach Wahl bestreuen
  8. Plätzchen im Ofen ca. 20 Minuten goldbraun backen, abkühlen und genießen.

Vegane Plätzchen backen – Rezeptidee: Vegane Kokosmakronen

In der veganen Ernährung wird bewusst auf die Zugabe tierischer Produkte verzichtet. Klassische Plätzchenzutaten wie Milch, Eier, Butter oder Sahne sind beim Backen damit tabu. Aber wer nun glaubt, vegane Plätzchen können nicht schmecken, der irrt! Denn das Ersetzen altbekannter Zutaten ist häufig nicht nur kinderleicht, sondern auch richtig lecker. Wir verraten, wie Zutaten tierischen Ursprungs im Handumdrehen ersetzt werden können: Um ein Ei zu ersetzen, eignen sich zum Beispiel:

  • ½ reife Banane
  • 1 TL Backpulver
  • 3 EL ungesüßtes Apfelmus
  • Ei-Ersatzpulver oder Sojamehl
  • 20 g geschrotete Leinsamen (zuvor in 50 ml lauwarmem Wasser quellen lassen)
  • 1-2 EL Chiasamen (zuvor in 3-4 EL Wasser einweichen)
Kokosmakronen

Pflanzendrinks mit Mandel, Soja, Hafer, Dinkel, Reis, Kokos oder Cashew sind ein guter Milchersatz, während Butter einfach durch vegane Margarine (ohne Joghurtzusätze) ersetzt werden kann. Als Sahneersatz eignen sich Sojasahne oder Kokosmilch. Auch für Joghurt und Quark gibt es inzwischen viele pflanzliche Alternativen. Wenn das Bindemittel fehlt und tierische Gelatine keine Option ist, kommen Agar-Agar oder Pektin zum Einsatz. Durch Bienen produzierter Honig kann ganz einfach durch Zucker, Ahornsirup, Zuckerrüben-, Reis- oder Dattelsirup ersetzt werden.

 

Vegane Kokosmakronen kommen ohne Zutaten tierischen Ursprungs aus und sind traumhaft lecker!

 

Für die veganen Kokosmakronen brauchen Sie:

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(1 l = € 9,27) 750 ml
6,95 €
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  • eine Zitrone
  • 200 g Kokosraspeln
  • 130 g Zucker
  • 9 EL Sojamehl
  • 3 EL Öl
  • 50 g Marzipanrohmasse
  • 100 g Zartbitterschokolade

 

So geht’s:

  1. Backofen auf 160 °C vorheizen
  2. Zitrone gründlich waschen und trocknen, Schale fein abreiben und Saft auspressen
  3. Zitronenschale mit 1 EL Zitronensaft, Kokosraspeln und Zucker vermengen
  4. Sojamehl mit 200-220 ml warmem Wasser und Öl vermischen und hinzugeben.
  5. Marzipanrohmasse in kleine Stücke schneiden und unter die Masse kneten
  6. Ca. 30 kleine Kugeln formen und auf mit Backpapier belegtem Backblech platzieren
  7. 15 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen
  8. Schokolade fein hacken, über dem Wasserbad schmelzen und Makronen zur Hälfte eintauchen
  9. Auf Backpapier abkühlen und aushärten lassen. Fertig!

 

Kokosmakronen eignen sich auch ganz wunderbar als Topping auf einem Eis-Dessert. Probieren Sie doch mal unser veganes dolcedo Zitrone und richten Sie es hübsch mit ein paar Kokosmakronen an. Nach manch einem schweren Adventsessen ist so ein frisches Dessert genau die richtige Wahl!

Backtrends und besonders ausgefallene Rezepte

Auch in der weihnachtlichen Backwelt entwickeln sich immer neue Trends und ausgefallene Rezepte warten darauf, ausprobiert zu werden. Als Vorreiter in Sachen besondere Kuchen und Gebäcksorten gelten die USA. Egal ob extraweiche Soft Cookies, rot strahlender Red Velvet Cake oder leckere Cake Pops – die Vereinigten Staaten sind das Mekka süßer Sünden und eine gute Inspirationsquelle für kreative Bäckerinnen und Bäcker.

 

Oft ist für die Herstellung der ausgefallenen Backwerke nicht mal besonderes Equipment nötig – für himmlisch süße Cake Pops braucht es beispielsweise nur eine Extra-Anzahl Holzspieße. Die “Kuchenlollies” bestehen klassischerweise aus zerkrümeltem Kuchenteig, der mit Frischkäse, Mascarpone oder Creme Fraiche vermengt, zu Kugeln geformt und aufgespießt wird. Anschließend werden die Kuchenkugeln mit Schokoladenkuvertüre ummantelt.

 

Klassiker wie weihnachtliche Zimtsterne lassen sich immer wieder neu interpretieren. In der Cake-Pop-Version sorgen die aufgespießten Sterne für ein besonderes Highlight in der Keksdose.

 

Für die Zimtstern-Cake-Pops brauchen Sie:

  • 100 g Cerealien/Cornflakes mit Zimtgeschmack
  • 3 Eiklar, Größe M
  • 100 g Puderzucker
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL gemahlenen Zimt
  • Holzspieße

 

So werden die Cake Pops zubereitet:

  1. Cerealien mit einem Standmixer fein mahlen
  2. Eiklar steif schlagen, Puderzucker hinzugeben und so lange schlagen, bis der Eischnee glänzt und der Zucker gelöst ist.
  3. Gemahlene Cerealien, Mandeln und Haselnusskerne in eine Schüssel geben.
  4. Backpulver und Zimt hinzugeben und vermengen.
  5. Eiklar hinzugeben und Masse gut durchkneten.
  6. Teig anschließend für 2 Stunden abgedeckt kaltstellen.
  7. Backofen vorheizen, Teig ausrollen, Sterne ausstechen und 20 Minuten backen.
  8. Zimtsterne auskühlen lassen, anschließend aufspießen und nach Belieben mit Zuckergussglasur und Streuseln verzieren.

Sie trauen sich noch nicht an die klassischen Cake-Pops heran?

 

Wie wäre es dann mit hübschem Linzer-Mürbeteig-Gebäck im Cake-Pop-Stil? Diese Version verbindet klassisches Advents-Gebäck mit der modernen Optik der angesagten Cake-Pops. Alternativ können auch Windbeutel als Cake-Pops herhalten und sind im Nu vorbereitet. Wie das geht, erfahren Sie in unserem Rezept.

Lange lecker – so lagert man Plätzchen und Gebäck richtig

Damit der Plätzchengenuss möglichst lange anhält und die Kekse lecker und frisch bleiben, ist die richtige Lagerung entscheidend. Selbstgebackenes sollte daher in Plastikboxen oder Blechdosen auf den Verzehr warten. Aber welche Lagerungsart ist für welche Plätzchen geeignet? Wir klären auf:

 

Traditionelle Blechdosen sind ein echter Klassiker wenn es um die Aufbewahrung von Plätzchen geht. Hübsch verziert sorgen sie für Weihnachtsstimmung und erinnern an Kindheitstage. Auch wenn sie grundsätzlich für die Aufbewahrung von Gebäck geeignet sind und helfen können, Kekse länger frisch zu halten, sind sie keine luftdicht verschlossene Aufbewahrungsmöglichkeit. Das bedeutet, dass in Blechdosen aufbewahrte Plätzchen schneller an Knusprigkeit verlieren. Blechdosen sind daher eher für weiches Gebäck geeignet.

 

Plastikboxen sind die ideale Lagerungsstätte für kleines Weihnachtsgebäck. Aber Achtung: Nur qualitativ hochwertiges Equipment, das luftdicht verschließt, hält Kekse und Plätzchen lange frisch. Daher auf minderwertige Varianten verzichten, denn im schlimmsten Fall können sich Plastikausdünstungen und eindringende Luft negativ auf Keksgeschmack und -haltbarkeit auswirken.

 

Generell gilt, dass Plätzchen komplett auskühlen müssen, bevor sie in Dosen oder Boxen gelagert werden können. Die Behälter sollten möglichst licht- und luftundurchlässig sein und an einem Ort stehen, der eine Temperatur von 18 Grad nicht übersteigt. Richtig gelagert halten sich Zimtsterne und Vanillekipferl so drei bis vier Wochen, Lebkuchen sogar bis zu 10 Wochen.

 

Übrigens: Wer verschiedene Plätzchensorten in verschiedenen Behältern aufbewahrt, vermeidet das Mischen von Aromen und sorgt dafür, dass die Kekse ihren Originalgeschmack behalten.

 

Vielfalt in der Plätzchenbox

Mit unseren Tipps und Backrezepten zieht nicht nur Vielfalt in die Plätzchendose – es werden auch garantiert alle Geschmäcker bedient. Für die Extraportion Weihnachtsstimmung können die besonderen Backwerke in kleine Tüten verpackt und als Mitbringsel oder Geschenk für Familie und Freunde genutzt werden. Platziert man einen kleinen Schoko-Weihnachtsmann im Tütchen, verwandelt sich die Keksmischung im Handumdrehen in ein kleines Weihnachts- oder Nikolausgeschenk.

Datum

09.11.2022

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