Halloween - Schaurig Snacken mit großen und kleinen Gästen

Halloweene-Kürbislaterne

Im Übergang zwischen Oktober und November ist der Schleier zwischen den Welten der Lebenden und  Toten hauchdünn. Unheimliche Fabelwesen und Gesellen wie Geister, Hexen und Untote wandeln unter uns. Damit all diese gruseligen Gäste milde und fröhlich gestimmt an Ihrer Halloween- oder Reformationstags-Party teilnehmen, empfehlen wir ein ausgefallenes und erschreckend leckeres Buffet. Ein vor die Haustür gestellter, leuchtender Kürbis empfängt die Gäste dabei stimmungsvoll.  

Kürbisschnitzen wie die Profis

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Zu Halloween gehören neben schaurigen Snacks und verkleideten Kindern an der Tür auch in der Dunkelheit leuchtende Kürbisse. Die mit viel Mühe und Spaß geschnitzten Laternen sorgen nach Einbruch der Dunkelheit mit ihrem Feuer und Licht für die Vertreibung der bösen Geister.


Besonders zum Schnitzen von Halloweenkürbissen geeignete Sorten sind der Jack O’Lantern und der Early Harvest. Diese orangenen Schönheiten sind spielend leicht auszuhöhlen und ihr Fruchtfleisch lässt sich für Suppen, Pürees, Konfitüren oder Hefeteilchen weiterverarbeiten - köstlich! Eine Sorte, die wir hingegen nicht für Halloweenkürbisse empfehlen, ist der Butternut. Der schmackhafte  Speisekürbis hat eine sehr harte Schale und das Fruchtfleisch lässt sich nur schwer entfernen.


Das Schnitzen von Kürbisfratzen macht besonders Kindern Freude. Damit es bei dem Umgang mit einem scharfen Messer oder Cuttermesser nicht zu Verletzungen kommt, immer vom Körper weg schneiden. Zum Herausschaben eignen sich stabile Esslöffel oder Eisportionierer, die den Kürbis bis auf eine Wanddicke von ca. zwei Zentimetern aushöhlen. Wer das gruselig freche Gesicht mit einem Filzstift vorzeichnet, schafft übrigens bestimmt auch die schwierigen Muster. Es stürmt am 31. Oktober so sehr, dass die Kerze immer wieder ausgepustet wird? Kein Grund zu Sorge! Ein großes Einmachglas sorgt für den nötigen Schutz. So scheint das Licht schön warm auch bis spät in die Nacht aus dem Kürbis.


Wem auch lustige Kürbisse noch zu gruselig sind, dem können wir eine besondere Variante empfehlen: den Glitzerkürbis. Dazu benötigen Sie lediglich ein Apfelausstecher und einen Beutel voll Murmeln. Anstelle eines Gesichtes stechen Sie hierbei jede Menge kleine Löcher in den ausgehöhlten Kürbis, die Sie anschließend mit den Murmeln verschließen. So scheint das Licht nun durch die Murmeln aus Ihrem Kürbis und glitzert bis in die Morgenstunden. Alternativ auch zu verwenden als Diskokugel auf Ihrer Party.
 

Warum feiern wir eigentlich zu diesem Datum Halloween mit geschnitzten Kürbissen?

Das keltische Fest Samhain

 

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Den Grab-, äh Grundstein für Halloween legte das alte keltische Neujahrfest Fest, Samhain. Dabei bedeutet „Sam“ im irischen Sommer und „hain“ Ende. Zwischen dem Sonnenuntergang am 31ten und den ersten Lichtstrahlen des ersten Novembers beginnt damit die dunkle Jahreszeit.

 

Laut der irischen Mythologie betreten in dieser Nacht durch die durchlässig gewordene Barriere zwischen Dies und Jenseits, dunkle Geister von Verstorbenen die Welt der Lebenden und sorgen für Unheil. Vertrieben werden Sie dabei durch Feuer und Licht.


 

Wie entstand aus Samhain Halloween?

Aufgrund großer Hungersnot waren im Laufe der Geschichte viele Iren gezwungen ihr Heimatland zu verlassen und zu emigrieren. Viele suchten ihr Glück in den sich entwickelnden Vereinigten Staaten. Dabei brachten diese natürlich einen Teil ihrer Traditionen in Form von Sitten und Bräuchen der alten Heimat mit.
Im Schmelztiegel der Kulturen USA war der christliche Glaube vorherrschend. Der erste November wird hier als Allerheiligen (engl. "All Hallow's Eve") gefeiert. Im Laufe der Zeit vermischten sich Kulturen, Feste und Gebräuche und ein neues Fest,  Halloween, entwickelte sich.
 

Was hat Halloween mit Kürbissen zu tun?

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In der irischen Sagenwelt gibt es die Geschichte des Halunken Jack O’Lantern, die in unterschiedlichen Versionen überliefert wurde. Besonders verbreitete ist folgende Geschichte:  Aufgrund Jacks vieler Missetaten war der Teufel hinter seiner Seele her. Aus der Not heraus überlegte sich der listige Jack einen Trick. Als Henkersmahlzeit bat er den Teufel um einen von ihm gepflückten Apfel.  Diese Bitte gewährte ihm der Teufel und stieg auf einen Baum.  Blitzschnell zog Jack sein Messer und ritzte ein Kreuz in den Stamm. Der Teufel konnte nicht herunter und verhandelte mit Jack. Im Gegenzug für ein weiteres Lebensjahr wurde der Teufel freigelassen. Auf den Tag ein Jahr später standen sich Jack und der Teufel unweigerlich erneut gegenüber. Dieses Mal bat Jack um einen letzten Whiskey und so verwandelte sich der Teufel in eine Münze um dem mittellosen Jack seinen Wunsch zu erfüllen. Anstatt die Münze auszugeben, steckte Jack sie jedoch in seinen mit einem Kreuz gekennzeichneten Geldbeutel. Der Teufel war erneut gefangen. Dieses Mal handelte Jack besser, niemals würde der Teufel seine Seele holen kommen. Doch als die Lebensspanne des Verbrechers abgelaufen war, konnte er weder in den Himmel noch die Hölle. In der dunklen Zwischenwelt von Himmel und Hölle musste er nun sein Darsein fristen. Daher gab der Teufel ihm zwei ewig glühend heiße Kohlenstücke, die Jack, der Hitze entgehend, in eine Rübe steckte, um eine kleine Laterne für sein ewiges Wandern zu haben. Fortan scheute sich der Teufel bei zwei glühenden Kohlenstücken in einer Rübe zu erscheinen.


Da die irischen Einwanderer in den USA weniger Rüben und mehr Kürbisse vorfanden, wurde aus der Rübe ein Kürbis, der fortan den Teufel fernhält.
 

Wer zwar keine Leichen im Keller, aber Partygäste hat, sollte folgende Mengenregeln für ein Buffet beachten:

Um eine unheimliche Menge an Resten und zugleich knurrende Mägen der Gäste zu vermeiden, haben wir Ihnen einen kleiner Ratgeber zur Mengenplanung für Ihre schaurig schöne Party. Übrigens: Die passenden Rezepte finden Sie bei uns in der Rezeptwelt.

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Stellen Sie selber Kunstblut her! In drei einfachen Schritten zum blutroten Partygag auf Lebensmittelbasis  

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Ihre Verkleidung sitzt, aber das Kunstblut war vergriffen oder enthielt gruselige Zutaten? Kein Problem! Stellen Sie mit dieser einfachen Anleitung selbst das Elixier des Lebens her.
Für täuschend echtes Kunstblut braucht es gerade einmal 20 Minuten Zeit, einen Topf, einen Schneebesen und ein verschließbares Glas.


Die Zutatenliste ist genauso kurz wie genial. Für die Basis nutzen wir 300 Milliliter Rote Beete oder Kirschsaft und kochen sie im Topf ca. 10 Minuten ein, bis die Farbe etwas konzentrierter ist und ca. 200 Milliliter Flüssigkeit verbleiben. Sojasoße oder Zuckercouleur (vorsichtig dosieren!) verdunkeln dann die Farbe und Orangensaft (ohne Fruchtfleisch) sorgt für eine leichte Orangefärbung der Flüssigkeit. Die Verwendung von beiden Komponenten macht das lebendig schauriges Gesamtergebnis perfekt. Nachdem der gewünschte Blutfarbton getroffen ist, können Sie das Kunstblut schließlich andicken. Hierfür benötigen Sie Speisestärke, Agar-Agar oder Gelatine. Ein Teelöffel Speisestärke in möglichst wenig und unbedingt kaltem Rote Beete Saft einrühren, in den Topf geben und alles aufkochen lassen. Danach kurz die Konsistenz mit Hilfe eines kalten Löffels testen. Ist das Blut im erkalteten Zustand dicker als Wasser und dünner als Gelee, können Sie alles in das bereitgestellte Glas abfüllen. Dabei ist eine etwas zähflüssigere Konsistenz zu empfehlen, da diese besser auf Verkleidungen und Masken zu platzieren ist. Ist die rote Masse zu flüssig geraten, können Sie durch erneutes einkochen nachhelfen. Gut verschlossen in einem Schraubglas bildet sich keine Haut auf dem Kunstblut und lässt sich später mit Hilfe eines Löffels gut  dosieren.
Vorsicht: aus heller Baumwollkleidung ist dieses selbstgemachte veggie Kunstblut nicht fleckenfrei zu entfernen. Wer Teile seiner Verkleidung auch noch im Alltag tragen möchte, muss hier vorsichtig sein.
 

Sie möchten mehr zu Kürbissen erfahren und sind auf der Suche nach entsprechenden Rezepten? Dann ist unser Blogtext "Mit Kürbis ausgewogen durch den Herbst." genau das Richtige für Sie!

Datum

04.10.2019