Ausgewählte Lebensmittel mit hohem Sirtuin-Aktivatoren mit Maßband auf leichtem Hintergrund

Abnehmen mit der Sirtfood-Diät – geht das?

Mit Lebensmitteln wie Brokkoli, Spinat und sogar Schokolade abnehmen? Das verspricht die Sirtfood-Diät. In der drei Phasen-Diät dreht sich alles um sogenannte Sirtuine, eine Gruppe von Enzymen, die in allen Körperzellen vorkommen und Stoffwechsel- sowie Alterungsprozesse steuern. Aber funktioniert das wirklich und ist so eine Ernährung überhaupt gesund? Wir nehmen die Sirt-Diät genau unter die Lupe.

Was ist die Sirtfood-Diät?

Erfunden von den beiden Ernährungswissenschaftlern Aidan Goggins und Glen Matten, basiert das Erfolgsprinzip dieser Diät auf einem Ernährungsplan in drei Phasen. In dieser Zeit liegt der Fokus auf Lebensmitteln, in denen möglichst viele sogenannte Sirtuinaktivatoren enthalten sind. Hierbei handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe, die die körpereigenen Sirtuine aktivieren sollen. Ein hoher Verzehr dieser Sirtuin-aktivierenden Lebensmittel (Sirtfoods) soll positive Effekte auf den Stoffwechsel haben, die vergleichbar sind mit denen einer Kalorieneinschränkung.

Glasschalen mit Zutaten für ein gesundes Frühstück - Müsli, Beeren und Nüsse auf blauem, rustikalem Holzhintergrund

Lebensmittel-Beispiele mit einem hohen Gehalt an Sirtuin-Aktivatoren

Gemüse: Brokkoli, Spinat, Grünkohl

Obst: Heidelbeeren, Erdbeeren, Äpfel

Getränke: Schwarzer und grüner Tee, Kaffee, Kakao

Fette: Olivenöl, Walnüsse, Cashewkerne

Die drei Phasen der Sirtfood-Diät

Die drei Phasen der Diät unterscheiden sich vor allem in der Kalorienzufuhr. Während in der ersten Zeit der Körper entgiftet wird, führt die zweiten Phase langsam an die Ernährungsumstellung heran. Beide Phasen dauern jeweils drei Tage und beinhalten über den Tag verteilt viele grüne Smoothies, sowie ein bis zwei leichte Sirtfood-Mahlzeiten täglich. Zuerst dürfen dabei nur circa 1000 Kalorien am Tag zu sich genommen werden, in Phase zwei dann 1500.

Die dritte Phase mit bis zu 2000 Kalorien täglich soll mindestens über eine Woche durchgeführt werden und kann auch eine dauerhafte Ernährungsumstellung bedeuten. In dieser Zeit sind neben Sirtfood auch andere Lebensmittel wie z. B. eiweißhaltige Speisen erlaubt.

Das dürfen Sie essen: So klappt das Abnehmen mit Sirtuinen

Je nachdem in welcher Phase der Diät Sie sich befinden, dürfen Sie unterschiedlich viele Kalorien zu sich nehmen. In den ersten beiden Phasen, also den ersten sechs Tagen, sollten außerdem mindestens zwei grüne Smoothies täglich auf Ihrem Speiseplan stehen. So könnte ein typischer Tag während der dritten Phase der Sirtfood-Diät aussehen:

Grüner Smoothie mit Äpfeln

Morgens

 

Starten Sie den Tag mit einem grünen Smoothie aus Spinat, Bananen ,Erdbeeren und Nektarinen. Aus den verschiedenen Obst- und Gemüsesorten bereiten Sie sich morgens nach Lust und Laune einen leckeren Smoothie zu. Wenn Sie lieber feste Nahrung zu sich nehmen, frühstücken Sie alternativ Joghurt mit Früchten oder Obstsalat.

 

Wie wäre es denn z.B. mit einem Green Power-Smoothie.

 

 

Buchweizen Spinat Auflauf

Mittags


Zum Mittagessen darf es zum Beispiel ein großer Auflauf mit Buchweizen oder Kartoffeln sein. Hierzu passt Spinat sein. Auch Suppen und Eintöpfe mit grünem Gemüse oder Linsen sorgen mittags für Energie.


z.B. Buchweizen-Spinat-Auflauf.

Quinoa Broccoli Salat

Abends


Auch abends kann alternativ eine Suppe serviert werden. Die empfohlenen Hauptspeisen können Sie generell nach Lust und Laune entweder mittags oder am Abend genießen. Auch ein leckerer und zugleich leichter Quinoa-Broccoli-Salat sättigt und schmeckt.

Funktioniert das wirklich?

Die Sirtfood-Diät polarisiert: Es gibt Stars und andere Abnehmwillige, die darauf schwören und es gibt solche, die nicht an die Wirksamkeit der Sirtuine glauben. Auch unter Ernährungswissenschaftlern ist die Diät umstritten. Zwar kann es mit der Sirt-Nahrung in kurzer Zeit zu einem Gewichtsverlust kommen, dieser ist in erster Linie jedoch auf den Verlust von eingelagertem Wasser und ein infolge der Lebensmittelauswahl entstehendes Energiedefizit zurückzuführen. Durch die geringe Kalorienzufuhr verlieren Sie zwar schnell einige Kilos, die aber nach Ende der Diät wahrscheinlich genauso schnell wieder drauf sind. Ganz unbedenklich scheinen zumindest die ersten sechs Tage der Diät nicht zu sein: Immerhin nehmen Sie in dieser Zeit unterdurchschnittlich wenige Kalorien und Nährstoffe zu sich – eine echte Stresssituation für Ihren Körper.

 

 

Wer sich jedoch für die dauerhafte Ernährungsumstellung mit Sirtuin-Rezepten aus Phase Drei entscheidet, kann damit langfristig Erfolg haben. Wichtig ist dabei eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen, Strenges Kalorienzählen sowie die Auswahl der richtigen Lebensmittel sind dafür allerdings Grundvoraussetzung. Eine Diät, die vor allem für Disziplinierte mit dem nötigen Hintergrundwissen geeignet ist. Insgesamt bietet das Gebiet der Sirtuine noch viel Potential für Forschung, sodass wir uns bis zur „Wunderdiät“ wohl noch einige Jahrzehnte geduldten müssen.

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