Zubereitung
1
Lauwarmes Wasser in das Gefäß gießen, die Hefe hineinrühren, dann das Mehl und den Zucker hinzurühren. Das Gefäß abdecken (nicht luftdicht verschließen, da Gase entstehen und entweichen müssen) und 2 Tage bei Zimmertemperatur ruhen lassen, dabei ab und an umrühren.
2
Nach 2 Tagen riecht der Teigansatz leicht säuerlich und es sind Blasen entstanden. Dieser Grundteig kann nun wie eine geschenkte Portion Hermann-Teig weitergepflegt werden. Von nun an in den Kühlschrank stellen und ihn dort für 1 Tag ruhen lassen. Am 2., 3. und 4. Tag ab und an umrühren.
3
5. Tag: Der Ansatz wird zum ersten Mal „gefüttert“. Dafür Mehl, Zucker und Milch hinzugeben und gut verrühren. Am 6., 7., 8. und 9. Tag ab und an umrühren.
4
10. Tag: Der Ansatz wird zum zweiten Mal „gefüttert“. Dafür wieder Mehl, Zucker und Milch hinzugeben und gut verrühren. Nun ist der Hermann-Teig auch schon fertig. Klassischerweise wird er nun geviertelt: 2 Teile werden mit Pflegeanleitung verschenkt. 1 Teil wird als Ansatz genommen und wieder zweimal gefüttert. Mit 1 Teil wird gebacken.
Die Bakterienkultur reagiert nicht gut, wenn Metall im Spiel ist. Daher nur Glas-, Keramik- oder Kunststoffgefäße verwenden und auch nicht mit metallenen Löffeln umrühren.